Fußball-Sponsoring vor Landesbank-Kontroll-Kommission

Foto von Inge Aures

Mittwoch, 17. Februar 2010

Aures: Sorgloser Umgang mit fremdem Geld - zum Teil gleiches Personal im Landesbank-Verwaltungsrat und DKB-Aufsichtsrat - „A weng a Gschmäckla hats schon!"

„Finanzminister Georg Fahrenschon und der frühere Landesbank-Verwaltungsrat hätten allen Grund, sich heute Asche aufs Haupt zu streuen und Buße zu tun", stellt die stellvertretende Vorsitzende der Landesbank-Kontrollkommission, Inge Aures, nach der heutigen Sitzung im Bayerischen Landtag fest. Die Abgeordnete ist sich sicher, dass die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft über dubioses Sponsoring der BayernLB-Tocher DKB für Haiders Fußball-Träume zu konkreten Ergebnissen führen werden.

Aures: „Es kristallisiert sich heraus, dass sorglos mit dem Geld anderer umgegangen worden ist und man jedes Maß und Ziel verloren hat. Offenbar sind Sponsor-Gelder durch die Deutsche Kreditbank (DKB) in Millionenhöhe nach Kärnten geflossen, ohne dass dafür erkennbare Leistungen erfolgt sind. Finanzminister Fahrenschon muss nun im Landesbank-Konzern dafür sorgen, dass Sponsorgelder in Zukunft nicht weiter verschleudert werden."

Interessant ist für Aures: Im Verwaltungsrat der BayernLB und im Aufsichtsrat der DKB waren teilweise die gleichen handelnden Personen vertreten, so zum Beispiel Ex-Landesbank-Chef Werner Schmidt, Rudolf Hanisch, Theo Harnischmacher, Ex-Landesbank-Chef Michael Kemmer – und – wie könnte es anders sein – auch der Noch-Sparkassenpräsident Siegfried Naser. Dazu Aures: „A weng a Gschmäckla hats schon!"

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