Zu den Ansprüchen der CSU auf die Transrapid-Bundesmittel erklärt der Vorsitzende der Bayerischen SPD-Landesgruppe im Bundestag, Florian Pronold, MdB:
„Die SPD-Landesgruppe hat schon vor einem Jahr über eine alternative Flughafenanbindung diskutiert. Doch die CSU hat weggeschaut und ihre Geisterbahn weiter beschworen. Der Transrapid ist gescheitert, die Gelder sind weg. Jetzt wirft die CSU mit Nebelkerzen um sich. Sie will darüber hinwegtäuschen, dass sie Schiffbruch erlitten hat.
Die CSU hatte genug Zeit, eine Alternative vorzulegen. Der Bund hätte sie unterstützt. Denn die Flughäfen Berlin und Köln-Bonn haben längst eine verbesserte Schienenanbindung. Dass aber die Transrapid-Bundesmittel an den Transrapid geknüpft waren, das hat die Bundesregierung von Anfang an klar gemacht. Nur will die CSU davon jetzt nichts mehr wissen.“