In den letzten Tagen haben Parteifreunde die Wirtschaftskompetenz des damals designierten Wirtschaftsministers Karl-Theodor Maria Nikolaus Johann Jacob Philipp Franz Joseph Sylvester Freiherr von und zu Guttenberg mit seiner Erfahrung als Geschäftsführer eines mittelständischen Unternehmens begründet. Das NDR-Magazin Zapp hat nun herausgefunden, dass er nur Geschäftsführer eines Drei-Mann-Büros zur Verwaltung des eigenen Familienvermögens war. Dazu erklärt der Vorsitzende der Bayerischen SPD-Landesgruppe, Florian Pronold, MdB:
„Diese Andichtung von wirtschaftlicher Erfahrung ist eine Peinlichkeit. Noch peinlicher ist, dass der neue Wirtschaftsminister diese Täuschung der Öffentlichkeit unwidersprochen hingenommen hat, um sich in einem besseren Licht zu sonnen.
Guttenberg hat von der Wirtschaft so viel Ahnung wie der Papst vom Kinderkriegen. Gut, dass Felix Krull nicht aus Oberfranken kommt und jünger ist als 40 Jahre. Sonst hätte Horst Seehofer ihn vielleicht an Stelle von Guttenberg zum Nachfolger von Glos erkoren.“