Zur Bedeutung der Erststimmen für den Ausgang der Bundestagswahl erklärt der SPD-Landesvorsitzende Florian Pronold:
"Merkel und Westerwelle wollen schwarz-gelb durchsetzen, auch wenn es dafür bei den Wählern keine Mehrheit gibt. Mithilfe von Überhangmandaten könnte ihnen dieser Betrug am Wählerwillen gelingen. Die Wähler von Grünen und Linkspartei haben es in der Hand, das zu verhindern.
Die CSU liegt in den Umfragen deutlich unter 50 Prozent. Durch den Gewinn von Direktmandaten kann sie sich aber mehr Sitze sichern, als ihr prozentual zustehen. Das kann nur verhindert werden, wenn die SPD-Kandidaten in einigen umkämpften Wahlkreisen vor der CSU liegen.
Die Wähler von Grünen und Linkspartei in München und Nürnberg haben es in der Hand, schwarz-gelb zu verhindern. Eine Erststimme für Kandidaten von Grünen und Linken kann schwarz-gelb die Mehrheit sichern. Nur die Erststimme für die Kandidatinnen und Kandidaten der SPD kann ungerechte Überhangmandate für die CSU verhindern."