Markus Rinderspacher erfreut: Die ersten tausend Unterschriften für Massenpetition gegen Verlängerung der Laufzeiten von Atomkraftwerken sind da
SPD-Landtagsfraktionchef Markus Rinderspacher freut sich über die positive Resonanz auf den Aufruf der Landtags-SPD zu einer Massenpetition gegen den von Union und FDP geplanten Ausstieg aus dem Atomausstieg ein positives Signal. "Bereits nach drei Tagen sind die ersten 1000 Unterschriften zusammen; aus dem ganzen Land hören wir von Bürgerinnen und Bürgern, die mit ihrer Unterschrift die Massenpetition unterstützen wollen, wie von SPD-Parteigliederungen, die bei örtlichen Versammlungen wie an Infoständen aktiv für die Unterschriftenaktion werben", konnte Rinderspacher am Sonntag in München vermelden.
Die von der Landtags-SPD gestartete Unterschriftenaktion soll nach den Vorstellungen des Oppositionsführers im Bayerischen Landtag auf jeden Fall bis zum 14. Juni 2010 laufen. An diesem Tag jährt sich der von der damaligen rot-grünen Bundesregierung beschlossene Atomkonsens zum Ausstieg aus der Kernkraftnutzung zum zehnten Mal.
Die SPD-Fraktion wendet sich in ihrem Aufruf zu der landesweiten Massenpetition gegen die von Schwarz-gelb geplante Verlängerung der Laufzeiten von Atomkraftwerken. In Bayern würde dies besonders das Kernkraftwerk Isar I in Ohu bei Landshut betreffen, dessen Abschaltung nach dem Atomkonsens für März 2012 vereinbart ist, und das KKW Grafenrheinfeld bei Schweinfurt, das im November 2014 vom Netz gehen soll. Für die anderen bayerischen Atommeiler (Gundremmingen I und II sowie Isar II) enden die Laufzeiten 2019 und 2020.
Unterschriftenlisten können sowohl über die Homepage der Landtags-SPD www.bayernspd-landtag.de wie über die BayernSPD www.spd.de heruntergeladen werden.