BayernSPD macht Volksbegehren für Mindestlöhne zur eigenen Sache!

Portrait Stiegler

Mittwoch, 14. Mai 2008

Das Landespräsidium der BayernSPD unterstützt das Volksbegehen des DGB Bayern zu den Mindestlöhnen wie ein eigenes Projekt.

Auf der Sitzung des Landespräsidiums in Nürnberg forderte das Spitzengremium alle Mitglieder, Funktionäre, Gliederungen und Mandatsträger der BayernSPD auf, das DGB-Begehren aktiv zu unterstützen und auch in den Bürgerbüros und Parteigeschäftsstellen Unterschriften für die Mindestlöhne zu sammeln.

Ludwig Stiegler: "Die Mindestlöhne stehen nicht nur in der von der CSU immer wieder missachteten bayerischen Verfassung. Wir haben das Thema in die Bundespolitik eingeführt und sehen uns angesichts des Auseinanderdriftens der Entlohnung der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in dem Ziel bestärkt, mit den Mindestlöhnen Lohnuntergrenzen festzuschreiben und sicherzustellen, dass auch die Schwächern Anteil am wirtschaftlichen Erfolg haben."

Ludwig Stiegler wies die Kritik der CSU und die Warnung vor dem Verlust von Arbeitsplätzen zurück. "Wenn alle am Flughafen München eingesetzten Dienstkräfte so bezahlt werden, dass sie ohne Aufstockung durch die Grundsicherung leben können, wird dennoch niemand auf die Idee kommen, den Flughafen in Billigstlohnländer zu verlegen. Es geht nicht an, dass die einen oben in Glanz und Glamour reisen und diejenigen, die diesen Glanz und Glamour durch ihre unverzichtbare Arbeit überhaupt möglich machen, mit Brosamen abgespeist werden."

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