Der SPD-Fraktionschef Franz Maget fordert nach der Verabschiedung des Konjunkturprogramms II in Höhe von 50 Milliarden Euro ein ergänzendes Programm in Bayern. Der Freistaat Bayern dürfe sich nicht Investitionen, für die er selbst zuständig sei, beispielsweise bei den Hochschulen, vom Bund finanzieren lassen und sich selbst nicht beteiligen. Bei der Klausurtagung der SPD-Landtagsfraktion im schwäbischen Bildungszentrum Kloster Irsee bewertete Maget das Programm als „ein Paket, das den Menschen ebenso hilft wie der Wirtschaft und den Kommunen". Maget sieht es als Aufgabe der SPD-Landtagsfraktion, darauf zu achten, dass auch die Staatsregierung die Maßnahmen des Bundes unterstützt. Die SPD-Landtagsfraktion werde eigene Vorschläge für Investitionen, beispielsweise im Verkehrsbereich, vorlegen.
Das Konjunkturpaket II trage die deutliche Handschrift von Finanzminister Peer Steinbrück, erklärte Maget vor den 39 Abgeordneten. Der Fraktionschef bewertete besonders die Absenkung der Sozialbeiträge, die Familienkomponente, die Hilfen für die Autoindustrie sowie die Mindestlöhne, die in fünf Branchen eingeführt werden sollen, positiv. Zurückhaltend wertete Maget die Absenkung des Eingangssteuersatzes von 15 auf 14 Prozent. „Da hätte ich mir mehr vorstellen können", so Maget.