Aschaffenburg muss das Lenkrad bei Takata in der Hand behalten

Portraitfoto von Bernhard Roos

Donnerstag, 13. August 2009

SPD-Wirtschaftspolitiker Bernhard Roos kämpft für den Erhalt der Arbeitsplätze und unterstützt IG-Metall-Aktion

Der Wirtschaftspolitiker und industriepolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Bernhard Roos (Passau), kämpft für den Verbleib der Produktion der Takata Petri AG in Aschaffenburg. Die Takata Petri AG, ein Hersteller von Insassenschutzsystemen für Automobile, will die Lenkradproduktion von Aschaffenburg nach Arad (Rumänien) verlagern. Roos: „ Belegschaft, Betriebsrat, IG Metall und die Region Aschaffenburg müssen das Petri-Lenkrad weiterhin in der Hand halten!" Roos unterstützt die Kampagne der IG Metall „Eine Region steht auf, Takata kämpft". Ziel ist es, den Vorstand davon zu überzeugen, die Lenkradproduktion im Stadtteil Schweinheim aufrecht zu erhalten. Betroffen sind insgesamt 368, Arbeitsplätze, davon 335 in Aschaffenburg. Mit dem Abbau der Lenkradfertigung würde in Aschaffenburg/Schweinheim eine 80-jährige Tradition zu Ende gehen.

Der Vorstand der Takata Petri AG begründet die Verlagerungsnotwendigkeit mit hohen Personalkosten am Standort. Nach Angaben des ersten Bevollmächtigten der IG Metall Aschaffenburg, Herbert Reitz, betragen die Personalkosten am Lenkrad aber nur noch drei Prozent. Dies könne nicht der wahre Grund für die geplante Verlagerung sein. Nach Angaben der IG Metall gehe es vielmehr um eine unternehmenspolitische Entscheidung zur Marktbereinigung. Die IG Metall plant deshalb eine Vielzahl von Aktivitäten und Aktionen, unter anderem um 15 Uhr eine Kundgebung auf dem Stiftsplatz in Aschaffenburg.

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