SPD-Fraktionsvize Dr. Thomas Beyer zum positiven Arbeitsmarkt in Bayern: Instrument der Kurzarbeit wirkt - Seehofer darf die Herausforderungen durch Entlassungen bei Quelle nicht unterschätzen
Der stellvertretende Partei- und Fraktionsvorsitzende Dr. Thomas Beyer bewertet die positive Entwicklung auf dem bayerischen Arbeitsmarkt als hervorragendes Ergebnis der Arbeit der SPD in der vorigen Bundesregierung. Beyer: „Die gute SPD-Arbeitsmarktpolitik unter Minister Scholz mit dem Instrument der Kurzarbeit setzt nun Maßstäbe für die schwarz-gelbe Regierungskoalition. Angesichts der nicht finanzierten und daher nicht seriösen Steuergeschenke sind allerdings Zweifel an einer sozial orientierten Arbeitsmarktpolitik angebracht." Die Zahl der Arbeitslosen war in Bayern im Oktober überdurchschnittlich gesunken. Sie nahm im Oktober um 23 500 auf 297 900 ab. Die Arbeitslosenquote ging um 0,3 Prozent auf 4,5 Prozent zurück.
Der SPD-Fraktionsvize warnt den bayerischen Ministerpräsidenten Seehofer davor, über den positiven Aspekten des Arbeitsmarktes die gigantische Herausforderung durch den Zusammenbruch von Quelle für den nordbayerischen Arbeitsmarkt zu unterschätzen. Beyer: „Bislang ist noch völlig unklar, wie die Staatsregierung hier aktiv mithelfen will, diejenigen Beschäftigten von Quelle unterzubringen, für die der Arbeitsmarkt keine ausreichenden Angebote hat."