200 Schülerinnen aus ganz Bayern kommen am 22. April zum Girls´ Day zur SPD-Fraktion in den Bayerischen Landtag. Doch sie werden nicht, wie sonst bei Parlamentsbesuchen üblich, auf die Zuschauerbank verbannt, sondern schlüpfen selbst in die Rolle von Parlamentarierinnen. So lernen sie den Parlamentsbetrieb quasi als Abgeordnete kennen. Sie bearbeiten in Ausschüssen Themen aus der aktuellen Politik, beispielsweise "Turbo-Bildung - immer jünger in die Wirtschaft", "Rauchen verboten" oder "Berufe für Frauen statt Frauenberufe - Berufe brauchen kein Geschlecht" und debattieren sie danach im Plenum. Die weiblichen Abgeordneten der SPD-Fraktion stehen den ganzen Tag mit Rat und Tat zur Seite. "Wir wollen deutlich machen, dass Politik ganz viel mit dem Leben zu tun hat und dass es Sinn macht, sich mit Politik zu beschäftigen", erklärt Frauensprecherin Adelheid Rupp.
Sie plädiert dafür, den Girls´ Day dafür zu nutzen, die Mädchen sprach- und durchsetzungsfähig zu machen. Rupp: "Es muss darum gehen, die Berufe, in denen Frauen nun einmal beschäftigt sind, besser zu bezahlen. Dafür lohnt politisches Engagement. Und dafür ist die SPD die richtige Adresse. Sie ist das Original in der Frauenpolitik."