Bayern erhält 39 Millionen Euro für 243 Bahnhöfe aus dem Konjunkturprogramm. Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) hat heute eine Liste mit Bahnhöfen vorgelegt, die mit den Konjunkurgeldern auf Vordermann gebracht werden. Die Gebäude werden saniert, Bahnsteige, Unterführungen und Aufzüge gebaut. Bahnhöfe werden umgerüstet: Sie bekommen neue Fahrgastinformationsanlagen, neue Schriftanzeigen und Infotafeln. Gerade die kleinen Bahnhöfe sollen profitieren.
Die SPD hat das Programm durchgesetzt. Der Bahnbeauftragte der SPD-Bundestagsfraktion, Martin Burkert, erinnerte daran, dass die CSU noch im Dezember ein zweites Konjunkturprogramm blockieren wollte. Nun wird nach den Vorstellungen der SPD mit gezielten Maßnahmen der Krise entgegengewirkt. Auf der einen Seite werden die Bahnhöfe saniert. "Auf der anderen Seite werden Aufträge vergeben, von denen auch heimische Unternehmen profitieren sollen", sagte Burkert.
Insgesamt sind in den Konjunkturprogrammen der Bundesregierung 300 Millionen Euro für Investitionen in Bahnhöfe in ganz Deutschland vorgesehen. Rund 1500 Bahnhöfe werden bundesweit von den Sondermitteln profitieren.