Vier Jahre nach Fukushima - Staatsregierung ist bezüglich der Erneuerbaren Energien ziellos

11. März 2015 | Energiepolitik

Die Generalsekretärin der BayernSPD und energiepolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion Natascha Kohnen hat anlässlich des Jahrestages der Atom-Katastrophe von Fukushima die bayerische Energiepolitik scharf kritisiert. "Vier Jahre nach der Katastrophe in Japan ist die Staatsregierung völlig ziellos, wie Bayern zukünftig mit Strom versorgt werden soll", mahnt Kohnen.

Mit seiner konfusen "Drehhoferpolitik" habe Ministerpräsident Seehofer die Energiewende an vielen Stellen in die Sackgasse geführt, betont Kohnen. "Der Energiedialog von Ministerin Aigner ist nun seit einem Monat beendet und noch immer liegt kein konkretes Energiekonzept mit Ausbauzielen für die Erneuerbaren Energien vor. Es ist fünf vor zwölf. Die Staatsregierung muss endlich handeln und das Thema nicht weiter auf die lange Bank schieben", fordert Kohnen.

Vertreter von Wirtschaftsverbänden, wie der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), Ulrich Grillo, werfen der bayerischen Staatsregierung öffentlich verantwortungsloses Handeln in der Energiepolitik vor.

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