Unterrichtsausfall: Spaenle kapituliert vor dem Mangel

09. Februar 2012

An bayerischen Gymnasien fallen derzeit etwa 30 000 Schulstunden in einem Jahr aus, in den Realschulen sind es etwa 8700. Der SPD-Bildungssprecher Martin Güll bewertet diese heute vom Kultusministerium als Erfolg gefeierten Zahlen als Kapitulation vor dem Mangel. „Der Kultusminister lobt sich dafür, dass weniger Stunden ausfallen, Fakt bleibt aber, dass er noch immer ein riesiges Defizit vor sich herschiebt und viele Schüler nicht so unterrichtet werden wie vorgesehen.“

Spaenle setze auf Mehrarbeit von Lehrern, Kreativität von Schulleitungen und Aushilfsverträge, um den Unterrichtsausfall zu verringern. "Ich möchte mich bei allen Lehrerinnen und Lehrern in Bayern dafür bedanken, dass sie durch ihre Bereitschaft zu Mehrarbeit wesentlich dazu beitragen, dass weniger Unterricht ausfällt. Und den Schulleiterinnen und Schulleitern gebührt ein großes Lob für ihre Phantasie und Findigkeit“, so Güll.

Um dem Unterrichtsausfall wirkungsvoll begegnen zu können, sollte im Grund- und Mittelschulbereich die mobile Lehrerreserve verstärkt und für die Realschulen und Gymnasien aufgrund ihres Fächerprinzips jeweils eine integrierte Lehrerreserve aufgebaut werden. Güll: „Dafür muss man aber die gut ausgebildeten jungen Lehrkräfte in den Schulen halten und darf sie nicht zu Hunderten in die Arbeitslosigkeit schicken wie es die CSU/FDP-Staatsregierung im letzten Sommer gemacht hat“, fordert der bildungspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion.

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