Seehofers Energiepolitik: „Eine Beerdigung dritter Klasse“

13. Januar 2014

Mit den heutigen Kabinettsbeschlüssen zur Energiewende steht fest: „Die Staatsregierung hat in der Energiepolitik nichts zu bieten, außer der Windkraft in Bayern eine Beerdigung dritter Klasse zu verschaffen.“ Das sagte die Generalsekretärin der BayernSPD, Natascha Kohnen, in München mit Blick auf die Kabinettsentscheidungen.

Wörtlich sprach sie von einer „planlosen Ideensammlung, mit der den Bürgerinnen und Bürgern in Bayern weitere Kosten aufgehalst werden. Im Handstreich beerdigt die Staatsregierung die Windkraft in Bayern. Statt notwendige Alternativen anzubieten, bleiben jede Menge offener Fragen und Rechnungen.“

„Es ist schon ein Armutszeugnis für die zuständige Ministerin Ilse Aigner. Da kommt sie extra aus Berlin zurück, scheitert kläglich mit ihren Finanzierungsplänen der Energiewende auf Pump und nun darf sie die Windkraft in Bayern beerdigen“, so Natascha Kohnen weiter. Dabei ist klar: „Ohne Windkraft scheitert die Energiewende in Bayern!“

„Frau Aigner, wie geht es denn jetzt weiter mit den Erneuerbaren Energien in Bayern? Haben Sie sich schon Gedanken gemacht, wie viele Arbeitsplätze sie für Seehofers Kapriolen im Bereich Windenergie opfern? Und stört es sie nicht, dass viele Millionen Euro an Planungskosten für Windkraftanlagen mit diesem Kabinettsbeschluss nun vernichtet sind?“ fragte Kohnen.

„Es ist höchste Zeit, klare Antworten zu geben und ein stimmiges Konzept vorzulegen, wie eine bayerische Energiewende funktionieren soll. Schluss also mit wortreicher Inhaltsleere auf sieben Seiten. Zeit für Klartext."

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