Schlecker-Insolvenz: SPD fordert Einrichtung von Transfergesellschaft

15. März 2012 | Arbeit

Die arbeitsmarktpolitische Sprecherin der BayernSPD-Landtagsfraktion Angelika Weikert fordert im laufenden Schlecker-Insolvenzverfahren den Einsatz der Staatsregierung für die Schaffung einer Transfergesellschaft. "Momentan sieht es so aus, dass mindestens die Hälfte der 5400 Filialen geschlossen wird", so Weikert. "12.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden dann ihren Job verlieren. Mit Einrichtung einer Transfergesellschaft könnte den von der Kündigung betroffenen Mitarbeitern der Übergang in neue Beschäftigungen erleichtert werden."

Die Forderung der SPD nach einer Transfergesellschaft für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wird in einem Dringlichkeitsantrag heute mittag (15. März) im Plenum des Bayerischen Landtags diskutiert. "Nach Angaben der Drogeriekette wären 70 Millionen Euro für die Einrichtung der Transfergesellschaft erforderlich", erklärt Weikert. "Die Landesregierung ist jetzt in der Pflicht, sich bei Bund und Kreditinstituten für eine Kreditfinanzierung einzusetzen."

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