Poststreik: Solidarität mit den Beschäftigten

03. Juli 2015 | Arbeit

BayernSPD fest an der Seite der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer

Die Tarifgespräche für die Beschäftigten der Deutschen Post AG gehen heute in Bad Neuenahr weiter, nach fast vierwöchigem Streik. Die BayernSPD hat sich solidarisch erklärt mit den streikenden Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern. Einstimmig wurde ein entsprechender Initiativantrag des Landesvorstands von den Delegierten des 66. Ordentlichen Landesparteitags in Hirschaid angenommen. Der Landesvorsitzende der BayernSPD, Florian Pronold, dazu:

"Ich appelliere an die Arbeitgeberseite, endlich eine Lösung des Konflikts im Sinne der Beschäftigten herbeizuführen. Alles andere ist für einen Konzern, der zu 21 Prozent dem Staat gehört, unwürdig. Es kann nicht sein, dass Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer bei der Post für die gleiche Tätigkeit deutlich weniger Lohn und schlechtere Arbeitsbedingungen hinnehmen müssen."

Bayerns ver.di-Chefin, Luise Klemens, war ebenfalls zu Gast in Hirschaid. Laut Klemens nutzt die Post AG im Arbeitskampf missbräuchlich Werkverträge, um das Streikrecht der Beschäftigten zu unterlaufen.

HIER geht es zum Initiativantrag des Landesvorstands der BayernSPD als pdf.

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