Pfaffmann nennt Abgabe für Kinderlose den 'Unsinn des Monats rechtzeitig zum unsinnigen Donnerstag'

14. Februar 2012 | Steuern / Finanzen

"Das ist rechtzeitig zum unsinnigen Donnerstag der Unsinn des Monats", kommentiert SPD-Sozialexperte Hans-Ulrich Pfaffmann den Vorstoß junger Unionsabgeordneter zu einer Abgabe für Kinderlose. "Dies wäre eine staatliche verordnete Lebensplanung - man kann es zwar bedauern, wenn sich jemand gegen Kinder entscheidet, doch bestrafen kann der Staat dies ja wohl nicht", stellt Pfaffmann - selbst fünffacher Vater - fest. . "Zudem werden Kinderlose schon heute durch eine höhere Besteuerung finanziell stärker belastet."

"Sinnvoller wäre ein gerechteres Kindergeldsystem", meint der sozialpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion. Dabei könne man etwa an ein höheres Kindergeld für bestimmte niedrigere Einkommensgruppen denken. Pfaffmann: "Dazu brauchen wir aber eine große Kindergeldreform."

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