Offenbar Beweise für Bilanzfälschung bei HGAA in Kärnten gefunden

01. März 2012 | Steuern / Finanzen

Eine neue Entwicklung bei der HGAA beschäftigt heute die BayernLB-Kontrollkommission: Die Stellvertretende Vorsitzende Inge Aures fordert heute Auskunft darüber, wie Staatsminister Söder mit den Ergebnissen einer Hausdurchsuchung bei der Mitarbeiter-Privatstiftung der Hypo Group Alpe Adria umgehen will. Wie jetzt bekannt wurde, liefern in Kärnten beschlagnahmte Unterlagen offenbar den Beweis, dass die Bilanzen der österreichischen Skandalbank vor dem Verkauf an die BayernLB geschönt wurden und so den Kauf der HGAA zum Milliardengrab für Bayern werden ließen.

Aures: „Die vorliegenden Unterlagen sind ein weiterer Beweis, um die Milliarden, die beim Erwerb der HGAA verschleudert wurden, zurückzufordern. Söder muss klar darlegen, was er plant. Immerhin hat sich der Landesbank-Verwaltungsrat scheinbar getürkte Bilanzen unterschieben lassen. Wenn der Verwaltungsrat der BayernLB schon beim Kauf seine Kontrollpflichten vernachlässigt hat, so sind die Verantwortlichen jetzt umso mehr gefordert, die notwendigen Schritte einzuleiten, um das verlorene Geld zurückzuholen.“

Dafür ist es aus Sicht von Inge Aures auch notwendig, zu prüfen, ob die Wirtschaftsprüfungsunternehmen, die für die Bayerische Landesbank die HGAA im Due Diligence-Verfahren geprüft haben, mit Schadenersatzforderungen konfrontiert werden können.

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