Natascha Kohnen zum Betreuungsgeld: „Unsinn kann man nicht nachbessern“

13. September 2012

Natascha Kohnen, Generalsekretärin der BayernSPD, reagiert auf die Ankündigung von Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU), Nachbesserungen beim Betreuungsgeld vornehmen zu wollen. Als ein Beispiel nannte Seehofer die Verknüpfung des Betreuungsgeldes mit medizinischen Vorsorgeuntersuchgen kleiner Kinder. Natascha Kohnen: „Ein unsinniges Gesetz wird auch durch Nachbesserungen nicht besser. Statt Menschen vom Arbeitsmarkt wegzulocken, sollte eine moderne Familienpolitik lieber dafür sorgen, dass Familie und Beruf miteinander vereinbar sind. Das entspricht der Lebenswirklichkeit.“

Dieser Meinung sind auch 27 renommierte Wissenschaftler, die in einem Aufruf in der aktuellen Ausgabe der Wochenzeitung DIE ZEIT davor warnen, dass die Einführung des Betreuungsgeldes ein Rückschritt auf dem Weg in eine moderne und zeitgerechte Familienpolitik sei.

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