Natascha Kohnen: FDP-Frauen mutiger als FDP-Männer

19. April 2012 | Familie / Jugend / Kinder

Zum Abstimmungsverhalten der FDP in der gestrigen Betreuungsgeld-Debatte erklärt die Generalsekretärin der BayernSPD und stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Natascha Kohnen:*

„Frauen in der FDP sind mutiger als die Männer. Das zeigen ihre Enthaltungen bei der Abstimmung über unseren Dringlichkeitsantrag zum Betreuungsgeld. Statt sich wie ihre männlichen Kollegen im Landtag vor den Drohgebärden der CSU wegzuducken, haben die FDP-Frauen Rückgrat bewiesen. Sie wissen nicht nur, sondern stehen auch dazu, dass es keinen Sinn macht Geld, dafür auszugeben, Kinder von frühkindlicher Bildung fernzuhalten.

Dass FDP-Männer das offenbar nicht begriffen haben, zeigt auch die Aussage von Thüringens FDP-Generalsekretär Patrick Kurth in der Leipziger Volkszeitung: Gleichzeitig vom „unsinnigen Betreuungsgeld“ zu sprechen und dessen Einführung an Steuersenkungen zu knüpfen, ist an Charakterlosigkeit kaum noch zu überbieten. FDP und CSU liefern sich so auf Kosten der Kinder eine sinnlose Schlacht. In Wahrheit geht es beiden nicht um frühkindliche Bildung und Chancengerechtigkeit, sondern ausschließlich um den Erhalt ihrer Machtinteressen.“

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