Müller-Brot: SPD fordert Bündelung der Anlaufstellen für Lebensmittelkontrolle

20. März 2012 | Verbraucherschutz

Der verbraucherpolitische Sprecher der BayernSPD-Landtagsfraktion Horst Arnold fordert angesichts des neu auferlegten Betriebsverbots bei Müller-Brot die Bündelung von Anlaufstellen für Lebensmittelkontrollen. "Dass die Kontrolleure jetzt noch - nach Wochen von Renovierungs- und Reinigungsarbeiten - den Betrieb untersagen, lässt nur erahnen, wie der Zustand vorher war", so Arnold. "Es ist aber unter diesen Gesichtspunkten gut, dass sich Nachhaltigkeit von Lebensmitteln und Verbraucherschutz gegenüber wirtschaftlichen Interessen durchgesetzt haben."

Die SPD fordert nun das Umwelt- und Gesundheitsministerium auf, in zukünftigen Fällen bei solchen Zuständen rechtzeitig Warnmeldungen herauszugeben. "Es ist seine Aufgabe, den Verbraucher zu schützen und sich nicht hinter vermeintlich wirtschaftlichen Interessen der kriminellen Betreiber zu verschanzen."

Eine Bündelung der Anlaufstellen, so Arnold, sei in Zukunft dringend notwendig: "Das ist unerlässlich, um die Lebensmittelkontrolle nicht bei einzelnen Landratsämtern, dessen Vorgesetzte bereits auf die nächste Wiederwahl schielen, verlottern zu lassen."

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