Kohnen zur Frauenquote-Diskussion: CSU soll Koalitionsfrieden nicht gefährden!

24. November 2014 | Frauenpolitik / Gleichstellung

Zum abermaligen Versuch der CSU, die im Koalitionsvertrag zwischen der Union und der SPD vereinbarte Gesetzgebung zur Frauenquote zu torpedieren, sagt die Generalsekretärin der BayernSPD, Natascha Kohnen:

"Ich ermahne die Führung der Christlich Sozialen Union, den vor einem Jahr unterzeichneten Koalitionsvertrag im Bund zu respektieren und den Koalitionsfreiden nicht zu gefährden. Mit den Querschüssen aus der Nymphenburger Straße 64 muss jetzt endlich Schluss sein. Es ist höchste Zeit, dass das Quotengesetz endlich auf den Weg gebracht wird.

Der Gesetzentwurf von Familienministerin Schwesig und Justizminister Maas sieht gemäß Koalitionsvertrag eine feste 30-Prozent-Quote für die Aufsichtsräte der 108 größten Unternehmen vor. Es geht also um rund 170 Aufsichtsratsmandate für Frauen bundesweit. Darum einen solchen Zinnober zu machen, offenbart das rückständige Frauenbild der Konservativen.

Schwer enttäuscht bin ich vor allem von der bayerischen Wirtschaftsministerin Ilse Aigner, die aufgrund der Konjunkturdelle anregte, die Frauenquote nicht einzuführen, um die Wirtschaft nicht zu "belasten". Das Gegenteil ist doch der Fall: Frauen in Führungspositionen sind doch eine große Chance für die Wirtschaft!"

  • 28.09.2016, 20:15 Uhr
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