Kohnen: Doppelzüngige CSU bei Gasförderung durch „Fracking“

11. Februar 2013

Das ist wieder typisch CSU: in der schwarz-gelben Regierungskoalition im Bund wird das sogenannte „Fracking“, bei dem Gas mit risikoreichen chemischen Verfahren gewonnen werden soll, vorangetrieben. Und in Bayern spielt Umweltminister Marcel Huber von der CSU den Retter der heimischen Natur.

SPD-Generalsekretärin Natascha Kohnen will der CSU dieses Verhalten nicht durchgehen lassen: „Die Gewinnung von Erdgas durch die Verseuchung unserer bayerischen Heimat ist völlig inakzeptabel. Die CSU betreibt das leider schon übliche Doppelspiel: In Berlin zustimmen und in Bayern als Schutzpatron auftreten.“

Die BayernSPD setzt sich dafür ein, dass die derzeit übliche Form des „Frackings“ im Freistaat überhaupt nicht zum Einsatz kommt. „Der Schutz von Trink- und Grundwasser muss oberste Priorität haben“, mahnt Kohnen.

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