Kohnen: Aigner verschiebt Energiewende-Kosten auf nachfolgende Generationen

08. Januar 2014 | Energiepolitik

Die energiepolitische Sprecherin der BayernSPD-Landtagsfraktion Natascha Kohnen kritisiert das Vorhaben von Ministerin Aigner scharf, eine Energiewende auf Pump zu finanzieren. "Die Ministerin sammelt sich durch diese populistische Maßnahme jetzt mutmaßlich Pluspunkte beim Verbraucher, weil sie die Stromkosten senken will - aber den Preis dafür zahlen die zukünftigen Generationen!", so Kohnen. "Damit steht Frau Aigner in Tradition der CSU-Energiepolitik, der die zukünftigen Generationen ja schon maßgeblich die radioaktiven Abfälle der vielen bayerischen Atomkraftwerke zu verdanken haben!"

Die BayernSPD-Generalsekretärin fordert die Ministerin auf, endlich verlässliche Maßnahmen vorzulegen, wie erneuerbare Energien in Bayern wirksam auszubauen sind. "Es ist schön, dass die Ministerin sich direkt zu Beginn ihrer Amtszeit lieb Kind beim Endverbraucher machen will", betont Kohnen. "Aber ein schlüssiges Konzept sieht anders aus. Bayern schlägt eine Kapriole nach der anderen bei der Energiewende - und plötzlich verschiebt die bayerische Energieministerin die Kosten dafür in die Zukunft. Frau Aigner sollte lieber mit Bundesenergieminister Gabriel sprechen. Es sollte kein Tabu mehr für sie sein, die sehr zahlreichen Ausnahmen der EEG-Umlage bei Unternehmen einzuschränken. Damit wäre der Endverbraucher sofort entlastet."

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