Inklusion: Staatsregierung erledigt ihre Aufgaben nicht

03. Februar 2012 | Bildungspolitik

Der SPD-Bildungssprecher Martin Güll begrüßt, dass im Fall der gehörlosen Mädchen, die einen Gebärdendolmetscher benötigen, um dem Unterricht in einer Regelschule folgen zu können, eine Lösung möglich scheint. Güll: „Wir finden es gut, dass das Sozialministerium und das Kultusministerium eine Lösung finden wollen. Sollte es aber so sein, dass nur eine Pressemitteilung veröffentlicht wird, ohne das mit dem Bezirk Schwaben oder mit den Betroffenen selbst gesprochen wurde, wäre das zumindest merkwürdig.“

Der Vorsitzende des Bildungsausschusses stellt fest, dass die Staatsregierung ihren Aufgaben beim Thema Inklusion bisher nicht nachgekommen ist. "Inklusion ist für CSU und FDP kein vordringliches Thema. Anders lässt sich nicht erklären, warum Eltern erst den Klageweg beschreiten müssen, damit sie zu ihrem Recht kommen und sich dann auch noch wie in diesem Fall mit einer vorübergehenden Lösung abspeisen lassen müssen." Die SPD-Landtagsfraktion Bayern erarbeitet gerade einen umfassenden Inklusionsplan für Bayerns Schulen, der die Fragen die die Staatsregierung offen lässt, lösen wird.

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