Donauausbau – Pronold: „Die frei fließende Donau ist keine Fußnote, sie muss Welterbe werden“

07. Dezember 2014

"Zwischen Straubing und Vilshofen darf es nur den sanften Donauausbau geben!" Das hat der Landesvorsitzender der BayernSPD, der Parl. Staatssekretär im Bundesumwelt- und Bauministerium, Florian Pronold, bekräftigt. Pronold sagte in seinem Grußwort auf dem 22. Internationalen Donaukongress in Niederalteich:

"Die frei fließende Donau ist keine Fußnote. Das Bundesverkehrsministerium verweist bisher nur in einer Fußnote auf den gültigen Koalitionsvertrag. SPD und CDU/CSU hatten sich geeinigt, die Donau nur in der staustufenfreien Variante auszubauen. Ich habe das selbst gegen Widerstand aus der Union verhandelt. Verkehrsminister Dobrindt muss endlich dafür sorgen, dass der Donauausbau mit Staustufen aus dem Verkehrswegeplan gelöscht wird und damit nicht mehr weiter geplant werden kann. Der Donauraum zwischen Regensburg und Passau ist ein historisch-kulturell wichtiges Erbe. Ich unterstütze den Vorschlag des Bayerischen Heimattages, diese Region als UNESCO-Welterbe anzumelden. Auch weil es das erste Projekt in Deutschland wäre, dass die Bedeutung als Kultur- und Naturerbe miteinander vereint."

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