Der Mindestlohn wirkt in Bayern - Weniger Arbeitslose statt Horrorszenarien

Porträt von Florian Pronold

30. Juni 2015 | Arbeit

Die Zahl der arbeitslos gemeldeten Menschen in Bayern ist im Juni auf 238.822 gesunken. Die Arbeitslosenquote ging nach Angaben der Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg um 0,1 Punkte auf 3,4 Prozent zurück. Der Landesvorsitzende der BayernSPD, Florian Pronold, dazu:

„Der Mindestlohn ist eine Erfolgsgeschichte: Ein halbes Jahr nach dem Start haben mehr Menschen in Bayern einen sozialversicherungspflichtigen Job als vorher. Die Horrorszenarien der Lobbyisten sind nicht eingetreten. Die Wirtschaft wächst, die Umsätze steigen. Vom gesetzlichen Mindestlohn von 8,50€ profitieren hunderttausende Bürgerinnen und Bürger in Bayern.“

Für die Zukunft der Arbeit sei der Mindestlohn erst der Anfang, so Pronold weiter:

"Auf dem Arbeitsmarkt herrschen immer noch unsoziale Zustände. Werkverträge, Leiharbeit und Zeitverträge verunsichern und benachteiligen viele Beschäftigte. Unsere Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles packt jetzt auch diese Themen an, damit künftig der soziale Schutz der Beschäftigten im Vordergrund steht."

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