BayernSPD stark vor Ort – in der Stadt & auf dem Land

30. März 2014

Die Bilanz der Kommunalwahlen 2014: Die SPD gewinnt ganz deutlich die Oberbürgermeisterwahlen in München, Nürnberg, Regensburg und Erlangen. Hervorragende Ergebnisse gibt es zudem „im Ländlichen“: In vielen kleineren Städten und Gemeinden konnten Rathäuser gewonnen oder verteidigt werden.

Die größte Sensation bei den diesjährigen Kommunalwahlen gelingt der SPD in Erlangen. Dr. Florian Janik siegt in der Stichwahl deutlich vor dem CSU-Amtsinhaber. Damit ist das "mittelfränkische Triple" perfekt. Denn bereits im ersten Wahlgang erzielen Dr. Ulrich Maly (67,1%) in Nürnberg und Dr. Thomas Jung (73%) in Fürth grandiose Erfolge. „Ich freue mich unglaublich, dass es uns gelungen ist, das Erlanger Rathaus nach 18 Jahren zurück zu erobern“, jubelt der 34-jährige Wahlsieger Florian Janik. Der bayerische und deutsche Städtetagspräsident Ulrich Maly ist sehr glücklich: „Es berührt mich, dass mich die Nürnberger derart ins Herz geschlossen haben.“

Auch München bleibt rot! Dieter Reiter wird Nachfolger von Oberbürgermeister Christian Ude. Mit 56,7 Prozent der Stimmen gewinnt der 55-jährige Wirtschaftsreferent mit großem Vorsprung die Stichwahl in der Landeshauptstadt. Der Landesvorsitzende der BayernSPD, Florian Pronold, äußert sich sehr erfreut zu den Ergebnissen der Oberbürgermeisterwahlen in Nürnberg und München: „Es ist ein Erdrutschsieg für Ulrich Maly in Nürnberg. Mehr als zwei Drittel ist eine Belohnung für die hervorragende Arbeit der letzten Jahre. Gleichzeitig ist das ein krachende Niederlage für Markus Söder und seine CSU in Nürnberg. Herzlichen Glückwunsch an den Münchner Wahlsieger Dieter Reiter. Mit ihm wird die Landeshauptstadt eine dynamische, soziale und weltoffene Stadt bleiben.“

Einen weiteren Rathaussessel in einer bayerischen Großstadt erobert die SPD in Regensburg, wo nicht nur Joachim Wolbergs in der Stichwahl mit über 70 Prozent triumphiert, sondern auch die SPD mit einem Plus von über 12 Punkten die stärkste Rathausfraktion wird. Spitzen-Ergebnisse gelingen auch den Oberbürgermeistern Jürgen Dupper in Passau (ca. 65%), Kurt Seggewiß in Weiden (52,5%), Kay Blankenburg in Bad Kissingen (68%) und Thomas Herker in Pfaffenhofen (ca. 60%). Wahlerfolge auch in Oberfranken: Norbert Tessmer verteidigt gleich im ersten Wahlgang die SPD-Hochburg Coburg, im Landkreis Coburg regiert Michael Busch weiter.

Das mediale Märchen, dass die SPD nur in Städten, nicht jedoch „auf dem Land“ erfolgreich ist, lässt sich durch unzählige Belege bzw. Wahlerfolge von SPD-Kandidatinnen und-Kandidaten widerlegen. So gibt es „im Land“ viele überraschende Erfolge, wie beispielsweise für die SPD in Dachau, wo der erst 27-jährige Florian Hartmann gegen den bisherigen CSU-OB gewinnt, sowie in Friedberg bei Augsburg (Roland Eichmann), im niederbayerischen Vilshofen an der Donau (Florian Gams) und in Traunstein (Christian Kegel).

Wahlerfolge feiern in der Oberpfalz Carolin Braun in Dietfurt im Altmühltal und Brigitte Bachmann in Birgland. Stark schneiden die SPD-Frauen aber vor allem in Oberbayern ab: Marianne Zollner gewinnt in Mühldorf am Inn, in Kösching setzt sich Andrea Ernhofer in der Stichwahl gegen den CSU-Amtsinhaber durch, Garmisch-Partenkirchen wird demnächst von der Genossin Dr. Sigrid Maierhofer regiert, Andrea Mickel bleibt Bürgermeisterin Gaimersheim, Sissi Schätz gewinnt in Haag und Nicole Schley in Ottenhofen im Landkreis Erding.

Hocherfreut zeigt sich Generalsekretärin Natascha Kohnen über die vielen Erfolge der jungen SPD-Politiker bei den Kommunalwahlen: „In Lichtenfels hat Andreas Hügerich der CSU den Rathaussessel weggeschnappt, im Alter von 30 Jahren. Jonas Merzbacher verteidigt Gundelsheim bei Bamberg mit 72%, Christian Zuber gewinnt in Münchberg, Mario Paul (39) in Lohr am Main und der erst 26-jährige Sebastian Koch in Wenzenbach im Landkreis Regensburg. Das ist ein starker Nachwuchs.“

Die Stimmenkönige der SPD kommen aus Südbayern: Ein Traumergebnis schafft Günzburgs Oberbürgermeister Gerhard Jauernig mit 95,7 Prozent. Heinrich Trapp – seit 1991 Landrat in Dingolfing-Landau - wird mit über 90 Prozent wiedergewählt, Michael Asam erzielt überragende 81,1 Prozent der Wählerstimmen in Peiting, in Oberbayern nur noch getoppt von Michael Kölbl mit 81,6% in Wasserburg am Inn.

In vielen weiteren Städten und Gemeinden landauf landab in Bayern können sich SPD-Bewerberinnen und -Bewerber durchsetzen. Unter anderem Andreas Magg mit 58,4% in Olching, Hans-Dieter Kandler in Mering, German Hacker mit knapp 67% in Herzogenaurach, Jürgen Schröppel mit 54,3% in Weißenburg und Wolfgang Panzer mit knapp 53% in Unterhaching. Dietmar Gruchmann entreißt der CSU den Rathaussessel in Garching bei München.

Gut gekämpft, trotzdem knapp verloren hat die Würzburger SPD mit ihrem Kandidaten Muchtar Al Ghusain, in Neu-Ulm verpasste die SPD mit Dr. Detlef Kröger mit 49,7 % nur hauchdünn eine Wahl-Sensation. Niederlagen bei Ob-Wahlen gibt es für die SPD in Augsburg und in Ingolstadt.

Bei den Landratswahlen gibt es leider oft sehr knappe Niederlagen, u.a. im Kreis Schwandorf, im Landkreis Dachau, im Landkreis Hof, im Landkreis Hassberge sowie im Kreis Traunstein. Im Landkreis Miltenberg siegt der von SPD und Grünen nominierte Kandidat Jens Marco Scherf.

Die Generalsekretärin der BayernSPD, Natascha Kohnen, bilanziert: „Ich bin nicht unzufrieden mit dem Abschneiden bei den Kommunalwahlen. Angesichts des großen Generationenwechsels, der vielerorts auf den Kandidatenlisten stattfand, konnten wir uns gut behaupten. Sehr zufrieden sind wir mit den Erfolgen und den Ergebnissen bei den Oberbürgermeister- bzw. Bürgermeisterwahlen. Wir konnten die absolute Zahl der Rathaussessel nicht nur verteidigen, sondern sogar ausbauen.“

Mit Blick auf die CSU fügt Natascha Kohnen hinzu: „CSU-Chef Horst Seehofer hat mit Kronprinz Markus Söder in Nürnberg und Kronprinzessin Ilse Aigner in Miesbach Schiffbruch erlitten. Die Söder-CSU fährt das schlechteste Ergebnis der Geschichte bei der Stadtratswahl in Nürnberg ein. In Miesbach hat Frau Aigner die örtlichen Verhältnisse derart schleifen lassen, dass die Politik an sich großen Schaden genommen hat. Frau Aigner hat in der Kreidl-Affäre sehenden Auges einen riesigen Imageschaden zugelassen.“

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