BayernSPD fordert echte Wahlfreiheit: Mehr Kitaplätze statt Betreuungsgeld

14. Juli 2012 | Bildungspolitik

Die BayernSPD fordert die CSU auf das von ihr geplante Betreuungsgeld aufzugeben. Das hat der Landesparteitag heute in Amberg in einer Resolution beschlossen. "Wir fordern wirkliche Wahlfreiheit für Familien. Das Betreuungsgeld muss gestoppt werden, die dafür vorgesehenen Gelder müssen in die frühkindliche Betreuung und Erziehung investiert werden. Bildung von Anfang an ist der Schlüssel zur Zukunftsfähigkeit in unserer Gesellschaft", heißt es in der Resolution (folgend).  

"Bayern hat einen enormen Nachholbedarf bei Betreuungsplätzen für Kinder unter drei Jahren. Bundesweit liegt der Freistaat mit 5,9 Prozent an letzter Stelle in der Ganztagsbetreuung. Ab 2013 hat jedes Kind unter drei Jahren einen gesetzlichen Anspruch auf einen Krippenplatz - daran halten wir fest. Der Deutsche Städtetag geht in größeren Städten von einem tatsächlichen Bedarf von mindestens  50 Prozent aus. Dieser Bedarf ist bei weitem noch nicht gedeckt. Dies bedeutet: Land und Bund müssen schnell und massiv in den Ausbau der Kindertagesstätten investieren. Das Betreuungsgeld, wie es die CSU fordert, ist ein Etikettenschwindel. Es wird nicht für bessere Betreuung bezahlt, sondern ist eine Prämie, um Kinder aus kommunalen Kitas fernzuhalten. Es ist ungerecht, dass diejenigen, welche diese Kitas nutzen, bestraft werden, indem sie keine finanzielle Unterstützung erhalten. Wer sich private Betreuung organisiert und bezahlt, wird hingegen belohnt."  

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