Bayern hat Zukunft der Elektromobilität verschlafen

16. Januar 2012 | Wirtschaftspolitik

Der SPD- Wirtschaftssprecher Dr. Thomas Beyer begrüßt die Bewerbung der Freistaaten Bayern und Sachsen für das Schaufenster Elektromobilität, die heute von den Ministerpräsidenten Seehofer und Tillich in München vorgestellt wurde. Mit der unter anderem von der Bundesregierung geförderten Initiative soll deutsche Technologiekompetenz international sichtbar werden.

Allerdings sieht der SPD-Wirtschaftssprecher erhebliche Versäumnisse der Staatsregierung auf diesem Gebiet: „Das Schaufenster Elektromobilität kann nur ein Anfang und ein Detail eines Gesamtkonzepts sein. Die Staatsregierung hat leider viel zu lange geschlafen und versäumt, eine wirksame Förderung der Zukunftstechnologie auf den Weg zu bringen. Bayern fährt bei der Elektromobilität bisher in Deutschland hinterher“, stellt Beyer fest. So habe Baden-Württemberg bereits vor einem Jahr die Gründung einer landeseigenen Gesellschaft zur Förderung der Elektromobilität und Brennstoffzellentechnologie beschlossen.

Beyer erwartet, dass mit der Bewerbung Bayerns für das Schaufenster Elektromobilät im Freistaat ein wenig Schubkraft hinter das Thema Elektromobilität kommt. „Wir hoffen, dass die vielfältigen Ansätze in der Automobilindustrie, bei den Zulieferern und den Gewerkschaften nun eine wirkungsvolle Unterstützung erhalten“, so der mittelfränkische Abgeordnete.

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